2-D Abbild der Bodentemperatur längs eines vertikalen Schnittes parallel zu einer Fernwärmeleitung. Die Temperaturmessungen wurden in einer horizontalen Entfernung von 0,75 m von der Fernwärmeleitung durchgeführt. Das Leck (rot) ist deutlich zu erkennen. Wie die Abbildung zeigt, erreicht die Temperaturstörung kaum die Erdoberfläche, sondern breitet sich bevorzugt in die Tiefe aus. Mit dem üblichen Thermographieverfahren konnte dieses Leck nicht geortet werden.
THERMISCHE LECKORTUNG® AN FERNW─RMELEITUNGEN
Für den Betrieb von Fernwärmenetzen ist es wichtig, das Auftreten von Leckagen frühzeitig zu erkennen und die Leckstellen mit vertretbarem Aufwand genau zu orten, weil aus Leckagen entweichendes Wasser unter Umständen die Versorgungssicherheit gefährdet oder große Folgeschäden im System hervorrufen kann. Durch den ständigen Verlust an aufbereitetem und aufgeheiztem Fernheizwasser, sowie durch die höheren Wärmeverluste in den durchfeuchteten Bereichen erhöhen sich ferner die Betriebskosten einer Fernwärmeversorgung.
Das von GTC® entwickelte Bodentemperatur-Messverfahren eignet sich zur schnellen und kostengünstigen Überprüfung von möglichen Leckagen, die mit herkömmlichen Verfahren (Thermographie, Korrelationsanalyse) nicht detektiert werden konnten. Unnötige, teure und zeitaufwendige Aufgrabungsarbeiten können so vermieden werden.

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     - Verfahrenstechnik (Verfahrenstechnik.pdf, 204kb)
     - Leckortung im Rohrleitungsbau (Fernwärme.pdf, 64kb)