Bruch eines Dammes
in Lesotho durch innere Erosion.
THERMISCHE LECKORTUNG IM WASSERBAU
Strömungskräfte können die Standsicherheit von Erddämmen erheblich gefährden. Strömungsvorgänge innerhalb von Dämmen verändern sich meist sehr langsam, oft ohne von außen erkennbare Anzeichen. Eine einsetzende innere Erosion kann dann jedoch sehr rasch zu einem Versagen der Standsicherheit und damit zu einer Zerstörung eines Bauwerkes führen. Werden Schwachstellen in Dämmen bzw. Schäden an Dichtungselementen frühzeitig erkannt so kann rechtzeitig eine gezielte Sanierung erfolgen. Hierzu sind Temperaturmessungen besonders gut geeignet. Mit dem Temperatursondierverfahren wurden bereits mehr als 500 km Dämme und zahlreiche Schleusenbauwerke untersucht. Viele Schäden an Dichtungselementen konnten lokalisiert und Dammbereiche mit verstärkter Durch- bzw. Unterströmung konnten eindeutig eingegrenzt werden. Für die Überprüfung von eingestauten Hochwasserschutzdeichen wurde das Messverfahren ebenfalls eingesetzt.

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     - Verfahrenstechnik (Verfahrenstechnik.pdf, 204kb)
     - Anwendung im Wasserbau (Wasserbau.pdf, 700kb)